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Moon Colony Bloodbath (deutsch)

Moon Colony Bloodbath (deutsch) 
Bild 2 Bild 3    
SpieltitelMoon Colony Bloodbath (deutsch)
ArtikelnummerALE066
AutorDonald X. Vaccarino
IllustratorFranz Vohwinkel
Spieleranzahl1 - 5
Alterab 14 Jahre
Spieldauerca. 45 - 90 Minuten
Gewicht1500 g
Hersteller Alea SpieleAlea Spiele (2025)
Kontaktdaten
Spielanleitung inDE
KundenbewertungStars 5 (1 Bewertung. Jetzt bewerten!)
Wichtige Hinweise:Achtung! Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet. Erstickungsgefahr wegen verschluckbarer Kleinteile.
ArtikelzustandNeu und originalverpackt

Beschreibung

Städte auf dem Mond! Endlich nicht mehr an die Erde gebunden – der Mond, ein Sprungbrett zu den Sternen.

Die Raketen sind mit Vorräten und Kolonisten beladen, die Roboter sind programmiert. Alles wurde bis ins kleinste Detail geplant es kann also nichts schief gehen ...

Moon Colony Bloodbath ist ein Engine-Builder Kartenspiel. Im Spielverlauf baut ihr euch eure Mondbasis auf. Ab einem gewissen Zeitpunkt spielen manche Roboter verrückt und bauen eure Basis wieder ab.


Fragen Sie uns einfach, falls Sie weitere Informationen zu diesem Artikel benötigen oder ein bestimmtes Spiel in unserem Shop nicht finden können.

Bewertungen

Bewertung von Pascal V. aus Kottgeisering, 08.02.2026

Review-Fazit zu „Moon Colony Bloodbath (de)“, einem gefährlichen Kartendeckbau-Spiel.

[Infos]
für: 1-5 Spieler
ab: 14 Jahren
ca.-Spielzeit: 45-90min.
Autor: Donald X. Vaccarino
Illustration: Franz Vohwinkel
Verlag: alea (Ravensburger)
Anleitung: deutsch
Material: deutsch

[Download: Anleitung/Übersichten]
engl., frz., span.: [Link Entfernt]

[Fazit]
„MCB“ ist kein gewöhnliches Deckbau-Spiel, es ist ein bitterböses, schwarzhumoriges Experiment in Sachen Engine-Building, bei dem die eigene Mondkolonie ebenso schnell wächst wie sie wieder zugrunde gehen kann. Schon das Setting ist herrlich absurd. Die Menschheit hat es endlich geschafft, Städte auf dem Mond zu errichten. Raketen sind beladen, Roboter programmiert, alles minutiös geplant – und doch ist der Untergang nur eine Kartenaufdeckung entfernt.

Der Ablauf ist ebenso elegant wie gnadenlos. Alle Spieler teilen sich ein zentrales Deck, das zu Beginn aus harmlosen „Work“-Karten, einigen „Trouble“-Karten und ein paar „Twists“ besteht. Jede Runde wird eine Karte aufgedeckt. Bei „Work“ führen alle gleichzeitig eine Aktion aus – etwa Erz abbauen, Nahrung produzieren, forschen, Gebäude errichten oder Vorräte auffüllen. „Trouble“ hingegen fügt dem Deck neue Katastrophen hinzu, wie Hunger, Stromausfälle, Lecks, Bürokratie oder technische Pannen – kurz, alles, was eine Mondkolonie ins Chaos stürzen kann. „Twists“ bringen zusätzliche, variierende Regeln ins Spiel, die jede Partie anders färben.

Das Besondere, die Spieler füttern dieses gemeinsame Deck selbst mit neuen Karten – mal mit Vorteilen, die nur ihnen zugutekommen, mal mit Entwicklungen, die alle betreffen. Dadurch entsteht ein faszinierendes Spannungsfeld: Man will seine Engine aufbauen, muss aber gleichzeitig mit den negativen Effekten leben, die man selbst oder andere ins System einspeisen. Das Spiel endet, wenn eine Kolonie keine Überlebenden mehr hat oder der Ereignisstapel aufgebraucht ist. Sieger ist, wer am meisten Menschen retten konnte.

Im Vergleich zu klassischen Deckbau-Spielen wie „Dominion“ oder „Clank!“ fühlt sich „Moon Colony Bloodbath“ deutlich interaktiver und konfrontativer an. Während man bei „Dominion“ sein eigenes, isoliertes Deck optimiert, manipuliert man hier eine gemeinsame Kartenquelle – was zu einer Art „semi-kooperativem“ Wettrüsten führt, bei dem man zwar nicht direkt zusammenarbeitet, aber ständig auf die Züge der anderen reagieren muss. Auch der Engine-Loss-Aspekt – dass mühsam aufgebaute Strukturen durch Katastrophen wieder zerfallen – erinnert eher an Überlebensspiele wie „Dead of Winter“ als an reine Deckbuilder.
Thematisch punktet das Spiel mit einer Mischung aus Retro-Sci-Fi-Charme und morbider Komik. Die Vorstellung, dass eine perfekt geplante Mondstadt an „Papierkram“ oder „Störungen“ scheitert, ist ebenso absurd wie unterhaltsam. Mechanisch überzeugt es durch die Balance zwischen Planung und Chaos. Man kann Strategien entwickeln, aber nie alle Eventualitäten ausschließen.

Unterm Strich ist „MCB“ ein Deckbau-Spiel für Spieler, die Interaktion, Schadenfreude und ein hohes Maß an Unvorhersehbarkeit lieben. Wer Freude daran hat, nicht nur seine eigene Engine zu optimieren, sondern auch das Spielfeld der anderen ins Wanken zu bringen, findet hier eine erfrischend bissige Alternative zu den üblichen, solitären Deckbau-Vertretern.
Die deutsche Edition ist gleichwertig mit dem Original und die Übersetzungen sind durchweg gelungen, wenn auch im Original etwas mehr vom schwarzen Humor zu finden ist.

[Note lt. Kompetenz-Team]
5 von 6 Punkten.

[Links]
BGG: [Link Entfernt]
HP: [Link Entfernt]
Ausgepackt: n/a

[Galerie: 22 Fotos]
-

Bewertungen 1 bis 1 (von 1 insgesamt)

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