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Das 1-Euro-Stück auf dem Foto dient nur dem Größenvergleich und wird nicht mitgeliefert!
Alea Spiele (2025)
(2 Bewertungen. Jetzt bewerten!)Nominiert zum Kennerspiel des Jahres 2026
Moon Colony Bloodbath (deutsch) ist ein Familienspiel für 1 bis 5 Personen ab 14 Jahren mit 45 bis 90 Minuten Spieldauer. In einer chaotischen Mondkolonie gilt es, unvorhersehbare Ereignisse und Krisen zu meistern, Ressourcen klug einzusetzen und mit schwarzem Humor auf Rückschläge zu reagieren. Jede Partie bietet überraschende Wendungen und fordert Anpassungsfähigkeit.
Moon Colony Bloodbath wirft dich in eine futuristische Siedlung auf dem Mond, in der nichts nach Plan läuft. Katastrophen, unvorhersehbare Ereignisse und eskalierende Situationen stellen dich vor die Aufgabe, deine Kolonie am Leben zu halten - oder zumindest besser durch das Chaos zu kommen als die Konkurrenz.
Im Spielverlauf ziehst du Ereignisse, die von kleinen Problemen bis hin zu massiven Krisen reichen. Du musst abwägen, welche Risiken du eingehst, wie du deine Ressourcen einsetzt und wann du versuchst, Schaden zu begrenzen statt Vorteile auszubauen. Oft geht es weniger darum, perfekt zu spielen, sondern darum, mit den widrigen Umständen möglichst clever umzugehen.
Dabei entsteht eine Mischung aus taktischen Entscheidungen und schwarzem Humor: Rückschläge gehören zum Spiel, und nicht selten kippt eine scheinbar stabile Situation plötzlich ins völlige Chaos. Genau diese unberechenbaren Wendungen machen jede Partie einzigartig und sorgen für viele überraschende Momente.
Moon Colony Bloodbath ist ideal für Spieler, die ungewöhnliche Themen, interaktive Dynamik und eine Portion Chaos schätzen. Ein unterhaltsames, oft gnadenloses Erlebnis, bei dem Anpassungsfähigkeit und ein gutes Gespür für Risiken den Unterschied machen.
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Leicht zu erlernendes Spiel welches unheimlich viel Spaß macht. Man baut sich eine Karten Engine die dann nach Inch wieder „zerstört“ werden muss um Kolonisten freizusetzen die dann „sterben“ müssen. Das hört sich schlimmer an als es ist. Klasse Spiel wenn man kein Problem hat, am Ende wieder alles zu verlieren.
Review-Fazit zu „Moon Colony Bloodbath (de)“, einem gefährlichen Kartendeckbau-Spiel.
[Infos]
für: 1-5 Spieler
ab: 14 Jahren
ca.-Spielzeit: 45-90min.
Autor: Donald X. Vaccarino
Illustration: Franz Vohwinkel
Verlag: alea (Ravensburger)
Anleitung: deutsch
Material: deutsch
[Download: Anleitung/Übersichten]
engl., frz., span.: [Link Entfernt]
[Fazit]
„MCB“ ist kein gewöhnliches Deckbau-Spiel, es ist ein bitterböses, schwarzhumoriges Experiment in Sachen Engine-Building, bei dem die eigene Mondkolonie ebenso schnell wächst wie sie wieder zugrunde gehen kann. Schon das Setting ist herrlich absurd. Die Menschheit hat es endlich geschafft, Städte auf dem Mond zu errichten. Raketen sind beladen, Roboter programmiert, alles minutiös geplant – und doch ist der Untergang nur eine Kartenaufdeckung entfernt.
Der Ablauf ist ebenso elegant wie gnadenlos. Alle Spieler teilen sich ein zentrales Deck, das zu Beginn aus harmlosen „Work“-Karten, einigen „Trouble“-Karten und ein paar „Twists“ besteht. Jede Runde wird eine Karte aufgedeckt. Bei „Work“ führen alle gleichzeitig eine Aktion aus – etwa Erz abbauen, Nahrung produzieren, forschen, Gebäude errichten oder Vorräte auffüllen. „Trouble“ hingegen fügt dem Deck neue Katastrophen hinzu, wie Hunger, Stromausfälle, Lecks, Bürokratie oder technische Pannen – kurz, alles, was eine Mondkolonie ins Chaos stürzen kann. „Twists“ bringen zusätzliche, variierende Regeln ins Spiel, die jede Partie anders färben.
Das Besondere, die Spieler füttern dieses gemeinsame Deck selbst mit neuen Karten – mal mit Vorteilen, die nur ihnen zugutekommen, mal mit Entwicklungen, die alle betreffen. Dadurch entsteht ein faszinierendes Spannungsfeld: Man will seine Engine aufbauen, muss aber gleichzeitig mit den negativen Effekten leben, die man selbst oder andere ins System einspeisen. Das Spiel endet, wenn eine Kolonie keine Überlebenden mehr hat oder der Ereignisstapel aufgebraucht ist. Sieger ist, wer am meisten Menschen retten konnte.
Im Vergleich zu klassischen Deckbau-Spielen wie „Dominion“ oder „Clank!“ fühlt sich „Moon Colony Bloodbath“ deutlich interaktiver und konfrontativer an. Während man bei „Dominion“ sein eigenes, isoliertes Deck optimiert, manipuliert man hier eine gemeinsame Kartenquelle – was zu einer Art „semi-kooperativem“ Wettrüsten führt, bei dem man zwar nicht direkt zusammenarbeitet, aber ständig auf die Züge der anderen reagieren muss. Auch der Engine-Loss-Aspekt – dass mühsam aufgebaute Strukturen durch Katastrophen wieder zerfallen – erinnert eher an Überlebensspiele wie „Dead of Winter“ als an reine Deckbuilder.
Thematisch punktet das Spiel mit einer Mischung aus Retro-Sci-Fi-Charme und morbider Komik. Die Vorstellung, dass eine perfekt geplante Mondstadt an „Papierkram“ oder „Störungen“ scheitert, ist ebenso absurd wie unterhaltsam. Mechanisch überzeugt es durch die Balance zwischen Planung und Chaos. Man kann Strategien entwickeln, aber nie alle Eventualitäten ausschließen.
Unterm Strich ist „MCB“ ein Deckbau-Spiel für Spieler, die Interaktion, Schadenfreude und ein hohes Maß an Unvorhersehbarkeit lieben. Wer Freude daran hat, nicht nur seine eigene Engine zu optimieren, sondern auch das Spielfeld der anderen ins Wanken zu bringen, findet hier eine erfrischend bissige Alternative zu den üblichen, solitären Deckbau-Vertretern.
Die deutsche Edition ist gleichwertig mit dem Original und die Übersetzungen sind durchweg gelungen, wenn auch im Original etwas mehr vom schwarzen Humor zu finden ist.
[Note lt. Kompetenz-Team]
5 von 6 Punkten.
[Links]
BGG: [Link Entfernt]
HP: [Link Entfernt]
Ausgepackt: n/a
[Galerie: 22 Fotos]
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100 Stück Zip-Beutel 120x170mm (12x17cm) in 50µ Folienstärke
Das 1-Euro-Stück auf dem Foto dient nur dem Größenvergleich und wird nicht mitgeliefert!
Zubehör Box M mit abnehmbarem Deckel, stapelbar, Abmessungen ca. 7x7x3,5 cm.
Je kleiner der Tisch, je mehr Spielmaterial, desto schwieriger wird es, die Token und anderes kleinteiliges Zubehör vernünftig auf dem Spieltisch zu sortieren, ohne dass alles zu einem chaotischen H...
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