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Bewertung

Qwirkle

Bewertung von anonym
30.10.2011

Ich selber bin kein Freund des Preises „Spiel des Jahres“, aber Qwirkle ist durchaus ein Spiel, was den einen oder anderen Preis verdient.

In mehrfacher Hinsicht erinnert es an den Klassiker „Cafe International“. Bei beiden Spielen muß man nämlich Spielsteine anlegen, die bei richtiger Positionierung auf mehrfache Art und Weise Punkte erzielen, und bei vervollständigen eines Sets zusätzlich noch Bonuspunkte geben.

Qwirkle hat kein bestimmtes Thema wie bei Cafe International, wo man in einem Cafe mit internationalen Gästen für eine optimale Sitzordnung sorgen muß. Stattdessen ist es vollkommen abstrakt. Es gibt kein Spielbrett, das gesamte Spielmaterial besteht aus einem großen Stoffsack, der auch von schöner Qualität ist, sowie 108 großen Holzspielsteinen, die Schwarz sind und auf einer Seite eines von 6 Symbolen mit einer von 6 Farben zeigen (entsprechend ist das Spiel nichts für Farbenblinde). Folglich gibt es 36 verschiedene Steine, und jeden dieser Steintypen 3mal.

Jeder Spieler hat zu Beginn seines Zugs immer 6 Spielsteine. Von diesen darf er, wenn er am Zug ist, nun beliebig viele legen, aber alle müssen in derselben Reihe sein. Eine solche Reihe kann nun entweder in der Farbe oder dem Symbol aller Spielsteine übereinstimmen, und die Länge von Reihen ist auf 6 Steine begrenzt. Zusätzlich gibt es noch ein paar kleine Nebenbedingungen, auf die ich jetzt nicht näher eingehe.

Unter diesen Bedingungen gilt es nun, möglichst viele Punkte zu erzielen. Dabei sind ziemlich hohe Summen möglich, weil jede Reihe zählt, in die man einen Stein gelegt hat, und man außerdem für eine auf 6 Steine vervollständigte Reihe, den „Qwirkle“, noch mal Bonuspunkte bekommt.

Wem die Steine, die er hat, nicht passen, darf auch, anstatt zu legen, jeden Stein austauschen. Sobald ein Spieler alle Steine losgeworden ist, endet das Spiel. Dieser Spieler bekommt außerdem für das Beenden noch Bonuspunkte.

Spaß macht das Spiel dadurch, daß man ein gutes Auge braucht, um gute Legemöglichkeiten zu erkennen. Beim Spiel entsteht nämlich durch die aneinandergelegten Steine ein durchaus hübsch anzusehendes, geometrisches Gebilde, das immer mehr Anlegemöglichkeiten bietet. Es ist natürlich auch möglich, dabei seinen Gegnern Möglichkeiten zu verbauen.

Fazit: Qwirkle ist im Gegensatz zu einigen Mogelpackungen, die den Preis „Spiel des Jahres“ erhalten haben, sein Geld auf jeden Fall wert. Schönes Spielmaterial, Abwechslung durch das immer anders sich bildende Anlegefeld und das sich gegenseitige Abjagen von guten Anlegemöglichkeiten sorgen für hohen Spielspaß, der auch den Klassiker Cafe International und wohl noch ein paar andere beliebte Spiele übertrifft.

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